katholische jugend oldenburg
 

Rückblende

Auf diese Seiten werden wir Eure Aktionen veröffentlichen. Bitte die Berichte, Fotos, etc. an das KJO-Büro (kjo@bmo-vechta.de) mailen.
Wir versuchen, die Unterlagen zeitnah zu veröffentlichen. Viel Spaß bei allen Aktionen!






Fotos "Pump die Burg"

Ihr möchtet sehen, was die anderen Gruppen gemacht haben? Hier findest Du die Fotos!
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Sternsinger 2010 in St. Christophorus Delmenhorst

Aus dem weiten Morgenland St. Christophorus' machten sich die heiligen drei Könige am 6.1. auf den Weg zum Bügermeister, Frau Kleinert, dem Hildegardstift, zu Sterna und zum Gut Dauelsberg. Viele Orte um viel Spenden für das Kinderheim der Schwestern der hl. Elisabeth in Jerusalem zu sammeln. Es folgten die Besuche bei den Famlien der Gemeinde.

Etwa 30 Könige schrieben dieses Jahr den Segen 20*C+M+B*10 an die Häuserwände. Im Gegensatz zum Morgenland hatten wir zwar Minusgrade und Schnee, aber das hat uns eine spaßige Mittagspause gesichert. Nach Würstchen und Kartoffelsalat gab es Schneeballschlachten und Wettrutschen auf dem Kindergartenspielplatz. Dann zogen wir weiter durch die Gemeinde um am späten Nachmittag die Süßigkeitenberge zu vergleichen und zu verteilen. Wir konnten die Summe von 3297,27 Euro für das Kinderheim sammeln. Natalie Kügel






Tannenbaumaktion St. Josef Oldenburg

ZOOMIm Vorfeld und im Nachklang der Tannebaumaktion der KJO-Gemeinde St. Josef Oldenburg gab es folgende Berichte in der NWZ: Im Vorfeld und im Nachklang der Tannenbaumaktion der KJO-Gemeinde St. Josef Oldenburg gab es folgende Berichte in der NWZ: Jugend sammelt ChristbäumeIm Stadtsüden ist die Katholische Jugend Oldenburg (KJO) St. Josef auf Tour. Sie kümmert sich bei ihrer zehnten Tannenbaumaktion wieder um die Bereiche Bümmerstede, einen großen Teil von Süd-Kreyenbrück und Krusenbusch. Auch hier wurden Handzettel an die Haushalte verteilt. Für den Service muss man sich anmelden unter Tel. 939 253 05 oder per E-Mail (Infos unter www.kjo-online.de/tannenbaum).
Mittagessen im Altenheim

Zwischen 30 und 40 Jugendliche und Kinder helfen mit. Ein Landwirt stellt für die Sammlung einen Trecker bereit und schreddert das Grüngut. Unterstützt wird die Aktion wieder vom Caritas-Altenheim St. Josef: Dort bekommen die Helfer ein Mittagessen. Spenden gehen zum Teil in die Jugendarbeit der KJO St. Josef und zum Teil an deren Patenkind Angeline (12) aus Mali.

Mit Traktoren unterwegs
Verschneite Nebenstraßen waren kein Problem für die Sammler. „Mit den fünf Traktoren, die uns ein Landwirt zur Verfügung gestellt hatte, kamen wir überall gut durch“, so Martin. Von morgens bis zur Dunkelheit arbeiteten die aktiven Jugendlichen. Da schmeckte das Mittagessen (es gab Erbsensuppe) im Caritas-Altenheim St. Josef noch mal so gut. Die Küche versorgte die fleißigen Helfer den ganzen Tag über mit heißen Getränken.
Auch hier geizten die Anlieger nicht mit Spenden. Ein Teil davon geht an das Patenkind der KJO St. Josef, die zwölfjährige Angeline aus Mali. Ein Teil fließt in die Jugendarbeit. „Zum Beispiel finanzieren wir damit unsere Wochenendaktivitäten und unser alljährliches Zeltlager“, sagt der Kassenwart. Außerdem müsse der Jugendraum im Pfarrheim umgestaltet werden. „Wir sind da für jede Unterstützung dankbar“, so Claas Martin. Kontakt zu ihm kann man über Tel. 0162/727 12 86 aufnehmen.






Kinderfasching in Zetel

Am 13. Februar 2010 war wie jedes Jahr Kinderfasching in Zetel. Mit 27 Kindern und 7 Gruppenleitern konnte der Spaß beginnen. Von 15 bis 18 Uhr haben wir mit den Kindern gelacht, getanzt und tolle Spiele gespielt. Das Pfarrheim war dank fleißiger Helfer kunterbunt geschmückt, doch die Kinder übertrafen den geschmückten Raum mit ihren tollen Kostümen. Überwiegend waren Hexen anwesend, jedoch auch Vampire, Ninjas, Piraten und sogar ein Drache (Filu schon sehr ähnlich ;)).

Nachdem wir einen tollen „Obstsalat“ gemacht haben und in „Jerusalem“ angekommen sind, haben wir dort „Stopp-„ und „Luftballon“-getanzt. Ein harter Wettkampf brach aus, als es ums „SchokoKuss-Wettessen“ ging. Trotz trauriger Verlierer und triumphierender Gewinner aßen alle vergnügt Chips und kamen sich beim „Kartensitzen“ wieder ein bisschen näher.

Alles in Allem war der Tag, wenn auch anstrengend, sehr gelungen und die meisten Kinder meldeten sich beim nach Hause gehen gleich fürs nächste Jahr an.

Kerstin Hoffmann






Osterbasteln in St. Christophorus Delmenhorst

Am 13.03.10 fand in unserer Gemeinde St. Christophorus erstmalig ein Osterbasteln statt. Eingeladen waren hierzu alle Mädchen und Jungen zwischen 9 und 14 Jahren, die Freude am Basteln haben.Um 14 Uhr trafen sich die Gruppenleiter um die Materialien zu verteilen und auch sonst alles Nötige vorzubereiten, sodass wir bereits eine halbe Stunde später direkt mit den Workshops loslegen konnten.

Die verschiedenen Stationen, die von jeweils zwei oder auch drei Gruppenleitern betreut wurden, lockten mit einer bunten Vielfalt von Bastelangeboten. Die Kinder konnten also ihre Kreativität unter Beweis stellen und schließlich Kecke Langohren, Grüne Piepmätze, Süße Blumenkinder und noch vieles mehr zaubern. Um sicherzugehen, dass bei der Aktion auch alles glatt geht, traf sich das Organisationsteam im Vorfeld zum Probebasteln.

So hatten die Kinder die Möglichkeit, sich an den vorgebastelten Modellen zu orientieren und ohne Schwierigkeiten ein eigenes zu kreieren. Das Osterbasteln verlief aufgrund einer beschaulichen, aber dennoch angemessenen Anzahl von Kindern recht ruhig und so hatten alle Teilnehmer einen netten und vor allen Dingen sehr spaßigen Nachmittag.

Auch die Ergebnisse konnten sich wirklich sehen lassen und so hoffen wir auf eine Wiederholung dieser Osteraktion im nächsten Jahr.






"Auf nach Afrika!" - Aktionstag für Kinder in Bockhorn

"Auf nach Afrika!" lautete das Motto des Aktionstages vom 25. April 2010, der Dank des traumhaften Sonnenscheins im Garten des Bockhorner Pfarrheims stattfinden konnte.
Gut gelaunt versammelten sich 19 Kinder und 5 Gruppenleiter, um gemeinsam afrikanische Instrumente, Spiele und Masken zu basteln, zu singen und afrikanische Speisen zu kochen.

Alle Kinder waren fleißig und mit sehr viel Eifer bei der Sache, dass abends noch viel Zeit zum spielen blieb, was den Tag gut abrundete. Auch die Gruppenleiter hatten viel Spaß und freuen sich schon auf die nächste Aktion, bei der auch Du dabei sein kannst! ;)






St. Christophorus Delmenhorst: Mini-Lager 2010

MiniLager 2010

Es war wieder soweit. MiniLager 2010. 40 Kinder kamen dieses Jahr nach Schönemoor um den Gruppenleitern ein anstrengendes aber schönes und lustiges Wochenende zu bereiten. Dass uns das Wetter nicht ganz in die Karten gespielt hat, konnten wir da noch verkraften denn immerhin blieb es trocken.

So begann der Freitag Nachmittag damit, dass man sich erstmal im Zelt niederließ und seine Luftmatratzen auf pustete, seinen Kuscheltieren das WochenendHaus (Zelt) zu zeigen und die Gegend zu erkunden. Als dies alles getan war wurde es so langsam ernst. Zuhören! Auch im Zeltlager gibt es Regeln die man befolgen muss. Und diese zu erklären, dazu gehört manchmal schon ein dickes Fell. Denn man muss ja nicht einmal oder zweimal nachfragen sondern dreimal und manch einer hat dann zur Frage noch eine Frage und auf die Frage eines anderen schon die passende, falsche Antwort parat. Es geht also von Anfang an erstmal lautstark hin und her, so dass auch ein älterer Hase vor den Kindern etwas lauter werden muss um sich Gehör zu verschaffen. Aber das macht ja nichts, so lange es funktioniert. Als dann endlich auch die letzten alle Regeln "anscheinend" verstanden hatten, wurden dann die Gruppen eingeteilt damit auch jeder wusste welchen Gruppenleiter er zu beschäftigen hat. Man könnte natürlich auch schreiben, welcher Gruppenleiter welche Kinder zu beschäftigen hat, aber das wäre hier falsch. Die Kinder beschäftigen die Gruppenleiter ob diese es wollen oder nicht. Und als dann auch noch zwei der Gruppenleiter das Frühstück für den Samstag morgen geklaut hatten, begann eine wilde Schnitzeljagd nach den Dieben. Und es dauerte auch nicht lange, da waren diese Gestellt. Als Entschädigung erklärten sie sich natürlich "Spontan" dazu bereit ein improvisiertes Kasperletheater aufzuführen. Und da wir dann schon mal alle beisammen saßen konnten wir praktischerweise direkt zum Lagerfeuer übergehen. Dort sangen wir gemeinsam und machten viele Bewegungsspiele zusammen. Als es dann Dunkel wurde und endlich das Lagerbanner hing, begannen auch die Nachtwachen. Diese hatten auch ordentlich viel zu tun, denn ganze 5 Überfälle fanden statt. Aber keiner schaffte es, an das Banner heran zu kommen. Nachdem man dann wenigstens ein wenig Schlaf gefunden hatte, begann am nächsten Morgen nach dem Frühstück die Lagerolympiade. An verschiedenen Stationen ging es darum einen Rekord aufzustellen der dann von anderen Gruppen unter bzw. überboten werden musste. Nach dieser körperlich anstrengenden Olympiade folgten dann ein paar kleinere Spiele wie z.B. Fischer, Fischer oder Laurentia. Zum Mittagessen gab es dann Hot Dogs zur Stärkung. Denn jetzt am Nachmittag gab es Workshops. Die Kinder hatten die freie Auswahl zwischen Masken basteln, Lagerposter malen, Perlenketten selber machen, Hütchen fang den Ball basteln, Kochlöffelfiguren, PonPon Tierchen basteln oder Korkfiguren machen. Doch auch das wäre noch nicht alles wenn am Nachmittag nicht noch etwas gewesen wäre. Denn jetzt wurde noch einmal kräftig Überfaller besiegen geübt. Aber allem Anschein nach, waren die Kids zum Teil schon so erschöpft dass es uns tatsächlich gelang, in den Besitz des Banners zu kommen. Also gab es eine kleine Pause. Und das war auch gut, denn zum Abendbrot langten alle kräftig zu. So konnten wir nach dem Abendbrot noch das Friedensspiel spielen. Hier mussten die Kinder "Bomben" in einen Entschärfungskreis bringen ohne von den Gruppenleitern mit Mehlbomben getroffen zu werden. Dies machte den Kindern viel Spaß aber war anscheinend dann auch sehr erschöpfend, denn nach dem wir am Lagerfeuer nochmal kräftig für Stimmung gesorgt hatten, lagen danach alle ohne murren und knurren direkt im Bett und schliefen auf der Stelle ein. Für Überfaller wäre es ein leichtes Spiel geworden, konnten doch einige nicht einmal zur Nachtwache mehr aufgeweckt werden. So hatten wir wohl Glück, dass sich in der Nacht zum Sonntag niemand mehr nach Schönemoor getraut hat. Da war wohl die Überragende Leistung in der Nacht zuvor eine gelungene Abschreckung. Also schlief man tief und fest durch bis zum Sonntag morgen. Und nach dem Frühstück kamen auch schon die Eltern um beim Sachen Finden und Packen zu Helfen. Dank kräftiger Unterstützung der Eltern konnten wir sogar schon vor dem Gottesdienst die Zelte komplett auf dem Anhänger verstauen und das Grillen vorbereiten. Nach dem Gottesdienst wurde eben dann gemeinsam gegrillt und man freute sich schon aufs MiniLager im nächsten Jahr!






St. Christophorus Delmenhorst: Sommerlager 2010

Zeltlager 2010

Das Zeltlager 2010 führte 100 Kinder und 30 Betreuer nach Kell am See. Hier wurden 12 wunderschöne, heiße Tage miteinander verbracht die auch einige Highlights in sich bargen. Damit alle zu Hause noch einmal nachlesen können was so auf dem Programm stand gibt es hier noch einmal die Tagesberichte:

28.06.2010

Nach einem ruhigen Wochenende kamen heute "überraschenderweise" 2 große Reisebusse auf den Platz in denen sich viele Kinder befanden. Und dann hielten die hier einfach und die Kinder stiegen aus und die Ruhe, die nur ab und zu von ein paar Fasanen unsanft zerstört wurde, war gänzlich verschwunden. "Wo ist mein Zelt? Mit wem muss ich in ein Zelt? Wo sind die Toiletten? Wo können wir Spielen? Dürfen wir auf die Bäume klettern?" Diese Fragen kommen nicht etwa ab und zu sondern innerhalb weniger Minuten ununterbrochen. Aber so langsam gewöhnt man sich auch daran und jetzt sind auch alle Zelte häuslich eingerichtet und die ersten Gerüchte über wilde Tiere oder Waldgeister machen die Runde. Jetzt gleich gibt es leckere Nudelsuppe und natürlich werden noch die ganzen Essensreste aus dem Rucksäcken evakuiert bevor am Ende des Lagers die Anzahl an Zeltbewohnern sich verdoppelt hat. Danach werden wir den Kids noch ein paar Regeln erklären und uns dann alle zusammen am Lagerfeuer endgültig in die Lagerstimmung reinsingen. Und vielleicht ein kleiner Hoffnungsstimmer für die Bildsüchtigen, ich bemühe mich morgen die ersten Bilder präsentieren zu können.

29.06.2010
Der erste vollständige Tag neigt sich dem Ende entgegen und er hatte es in sich.  
Zum Frühstück gab es dieses Jahr schonmal die erste Neuerung. Es musste keine Gruppe
vor dem Rest des Lagers aufstehen und schonmal die Brötchen vorschmieren.
Für jede Gruppe gibt es nun sogenannte "Fleischerkisten" in denen sich Brötchen, Margarine,
Marmelade, Nutella und eine Tupperbox mit Mortadella, Salami und Käse befinden.
So kann jeder sein Brötchen selbst schmieren und bekommt auch was er möchte.
Heiße Milch, Kakao und Cornflakes gibt es natürlich weiterhin. So gab es für beide Lager
schon einmal das erste Highlight bevor es mit dem Programm los ging. Beginnen wir mit dem
Tagesablauf unserer jüngeren Teilnehmer. Für das "Kleine Lager" begann die große Entdeckungsreise
von Kell und Umgebung. Das Stationsspiel gab den Kindern die Gelegenheit einmal die Umgebung zu erkunden. Während der Stationen gab es folgende Aufgaben: Mit der Nase Bilder malen, Mehlpusten, Papierflieger basteln, mit verbundenen Augen und einer Wasserpistole Kerzen ausschießen, einen Parcours in schweren Feuerwehrstiefeln bewältigen und Wasser mit Hilfe von Klarsichtfolien über eine gewisse Strecke transportieren. Nach 2 Stunden Laufzeit im schattigen Wald kamen dann alle zum Mittagessen an. Und da ging dann die Ekstase weiter.
Es gab nämlich gleich zu Beginn des Lagers Hamburger! Da freun wir uns. Am Nachmittag durften sich die Gruppen dann selbst ihr Programm gestalten. Einige begaben sich ins Dorf, andere versuchten, leider vergeblich, das Schwimmbad zu finden (Aber keine Angst, die Lagerleitung hat es gefunden und die Kids werden den Weg schon bald erfolgreich meistern). Als dann so langsam alle der Hitze nicht mehr standhielten und sich zurück auf den Platz begaben gab es, aus Sicht der Kinder, wirklich nur eine einzige Möglichkeit sich abzukühlen: WASSERSCHLACHT! Die Gruppenleiter waren da die Leidtragenden, aber am Ende machten sie dann kräftig mit. Nach dem Abendessen, Brote wurden selbst geschmiert, kam dann ein weiteres Spiel. Schlag den GL. Es traten an, die Kommunionmädels gegen ihre Gruppenleiterin im "Wer kann lauter 10 Nackte Jäger gröhlen". Die 2 Mädchen konnten aber leider nicht mit ihrer Gruppenleiterin mithalten. 1:0 für die Gruppenleiter. Dann kam aber die Chance für die "Chilis". Getreu dem Gruppennamen ging es im Chiliwettessen gegen die Gruppenleiterinnen. Die Kinder hatten ihr Glas Chilis schneller aufgegessen als die Gruppenleiterinnen und somit ist derzeit der Stand 1:1 zwischen Kindern und Gruppenleitern.
Im großen Lager stand vormittags bereits die Gruppenzeit an und unsere "Alten" nutzten diese Zeit um die "Stadt" zu erkunden oder einfach nur den Naturbräuner zu nutzen und nebenbei BlackStorys zu lösen. Nach dem Mittagessen ging dann für das große Lager auch das Stationsspiel los. Es stand unter dem Titel: Super Mario. Die Kinder wurden in Gruppen geteilt in denen Sie alle als verschiedenfarbige JOSCHIS Aufgaben wie Slagline (Balancieren auf einem gespannten Seil), Wassertreten, Parcour, oder Rutschbahn bewältigen mussten. Falls ihr wissen möchtet was sich hinter diesen Begriffen versteckt, habt noch ein bisschen Geduld bis es die ersten Bilder gibt. Auch im großen Lager ging es nach dem Abendessen noch mit Programm weiter.

BlindKick nennt sich das Ganze und ist eigentlich nur Fußball mit verbundenen Augen. Somit waren Lachkrämpfe und unfreiwillige Zusammenstöße vorprogrammiert. Als dann die Gruppenleiter mit dem Bannermast auf dem Platz eintrafen war dann klar. Heute Nacht geht es mit Nachtwache los und vorher stand natürlich das Lagerfeuer auf dem Programm. Auch hier noch eine Neuerung. Neben den Diensten wie Klodienst, Holzdienst, Gebetedienst usw. gibt es dieses Jahr auch den Dienst "Lagerfeuerprogamm". Jede Gruppe wird einmal im Lager das Lagerfeuer vorbereiten. Das Bedeutet Liederliste festlegen, Spiele machen und auch Ansagen zu geben. Auch unser erstes Geburtstagskind wurde noch einmal gefeiert und hatte auch etwas für die Kinder vom ganzen Lager. Am Ende gab es dann Hohe Tannen und dann wurde es noch einmal Spannend. Uns erreichte ein Brief:
Dass Deutschland die WM gewinnt,
dass man am Lagerfeuer lauthals singt,
dass ohne Gruppenleiter gar nix geht,
dass der Bannermast auf dem Platze steht,
dass Marmor, Stein und Eisen bricht,
dass alle still sind wenn die Lagerleitung spricht,
dass das Essen immer klasse schmeckt,
dass man zur Nachtwache Euch weckt,
dass man Teresas Zelt vergeblich sucht,
dass man dieses Lager unter Erfolg verbucht,
dass ihr zu unaufmerksam seid,
dass ihr des Nachts um Hilfe schreit,
dass wir Euch eure Banner stehl`n,
das finden wir, ist kein Problem.
Das alles ist doch Sonnenklar,
wir freun' uns drauf und sind bald da!

30.06.2010

Auch heute beehrte uns wieder die nette Dame am Himmel. Und so manchmal wünscht man sich, dass sie den Tag doch mal etwas weniger lächelt. Die Temperaturen machen nicht nur den Kindern zu schaffen. Da kann man froh sein, dass hier viel Schatten vorhanden ist. Es hat sich auch heute wieder einiges getan. Im großen Lager stand nach dem Frühstück das CHAOS auf der Tagesordnung. Man spielte das Chaosspiel und ich überlege gerade wie ich dieses Spiel jetzt irgendwie geordnet erklären soll. Ich versuchs einfach mal so. Wir haben vor uns ein Spielfeld liegen, dass in etwa so aussieht wie das Spielfeld bei "Outburst" (Jetzt hoffe ich einfach mal dass dieses Spiel hier bekannt ist) Jedoch stehen dort einfach nur die Zahlen von 1 bis Hundert. Die Kindergruppen bekommen pro Gruppe eine Spielfigur die sich auf dem Feld bewegen darf. Es wird also gewürfelt. Nun gilt es die Zahl auf dem Platz zu finden, auf der die Spielfigur gelandet ist. Beispielsweise einfach mal die 4. Auf dem Platz wurden nun Pappkarten mit einer Zahl von 1-100 und einem Passwort versteckt. Hat die Gruppe die entsprechende Zahl gefunden muss sie die Pappkarte wenden und sich das Passwort merken. Dann läuft die Gruppe zur Spielstation gibt dort die Zahl und das Passwort an und wenn beides stimmt, dann bekommt sie die Aufgabe die hinter der Zahl steckt. Das kann eine Sportliche betätigung sein, oder einfach nur eine Frage oder eine Rechenaufgabe. Gewonnen hat, wessen Spielfigur zuerst auf der 100 steht. Allerdings ist dafür eine Punktlandung erforderlich. Im kleinen Lager war das ganze dann übersichtlicher. Es ging an die Workshops. Stofftaschen bemalen (Dabei entstand eine kleine Autogrammjagd auf die Gruppenleiter), Lagerbanner malen, Postkarten basteln, Haare machen, Tattoo malen, Hackysacks basteln. Sogar Kochlöffel wurden bemalt und beklebt. Nach dem Mittagessen mussten wir uns dann "leider" vom großen Lager verabschieden. Denn die Gruppen aus dem großen Lager sind jetzt auf dem "Survival Day". Das Bedeutet: Sie schnappen sich ihre wichtigsten Sachen - Kulturbeutel, LuMa, Schlafsack bei den Mädchen kommen dann noch so 6-7 Dinge mehr hinzu - und dann heißt es sich eine Übernachtungsmöglichkeit zu suchen. Einige befinden sich jetzt im Pfarrheim in Kell, andere auf einem Sportplatz manche haben sich einen Platz im Wald gesucht, je nachdem was so zu finden war. Dort sind die Gruppen für sich und mal fern ab vom Lagergeschehen. Wir freuen uns einfach mal auf die ganzen "Geschichten" die es dann morgen zu hören gibt. Das kleine Lager nutzte also die freie Zeit um Stratego zu spielen. Stratego zu erklären sollte jetzt hoffentlich leichter von der Hand fallen. Die Kinder werden in 2 Gruppen geteilt, die jede ihr eigens Verließ haben. Dann gibt es in jeder Gruppe verschiedene Funktionen: Die schwächste ist die Flagge. Sie gibt es pro Gruppe nur einmal. Hat eine Gruppe die Flagge der anderen gefangen ist das Spiel gewonnen. Die anderen Gruppenmitglieder sind Knechte, Ritter, Hofnarr (Spion) oder Graf. Der Graf steht ganz oben und kann alle Schlagen danach ist es abfallend. Trifft also ein Ritter auf einen Grafen und tickt diesen zeigen sich beide die Rangkarten und der höhere kann den niedrigeren Rang gefangen nehmen. Der Hofnarr darf per abklatschen Gefangene aus dem Verließ befreien. Die Kinder waren von dem Spiel so begeistert, dass wir es sogar gleich zweimal spielten. Danach ging es dann auch hier für kurze Zeit vom Platz. Denn immer wenn im großen Lager Survival Day ist, gibt es für das ganze Lager "Räuberessen". Auch hier eine kleine Erläuterung. Jede Gruppe bekam einen Karton in dem sich 1 Wassermelone, 1 Minigrill, Grillwürste, Fladenbrot, Äpfel, Paprika, Tzaziki, Bananen, Kekse oder Kuchen und was zu trinken befanden. Da Räuber eigentlich kein Besteck geschweige denn einen Teller haben wird natürlich mit den Händen gegessen. Das Zerteilen der Wassermelone ist dabei fast immer eine spannende Angelegenheit. Danach ging es dann an die Dienste. Toiletten putzen, Holz holen, Müll aufsammeln, all das waren die Aufgaben die es zu erledigen galt. Danach wurde dann beim Lagerfeuer so laut gesungen, dass sogar die Gruppen vom Großen Lager die sich fast 1km vom Platz entfernt am See niedergelassen hatten uns hören konnten. Und dann aufeinmal, bewegte sich der Anhänger auf dem Parkplatz wie von Geiserhand gezogen hin und her und es stürmten einige Gruppenleiter sehr hektisch auf den Platz und faselten irgendwas von Ausserirdischen die gelandet wären. Die hätten wohl teile von ihrem Interstellaren Raumantrieb verloren oder so, die Gruppenleiter waren so ausser sich es war kaum zu verstehen was los war, aber eines wurde klar. Die Kinder mussten diese Teile finden bevor die Aliens sie zurück bekommen. Der Vorteil war, dass es verschiedene, leuchtende Elemente waren die eben auch im Dunkeln zu sehen waren. Man musste also Gruppenweise den Platz verlassen und sich auf der Suche nach diesen Teilen in den Wald begeben. Blöd nur, dass gerade da auch noch Aliens lauerten, die ihre verlorenen Elemente zurück haben wollten. Aber natürlich war alles nur eine kleine spannende Nachtwanderung. Und damit alle diesen langen Tag gut überstehen dürfen sie morgen 1 Stunde länger schlafen. Das Wetter ist zur Zeit einfach sehr ermüdend. Mittags ist vor halb 4 nur Schattenaufenthalt angeordnet, vorher ist nichts anderes möglich. Aber: Lieber heiß und Trocken als Kalt und Nass. Und selbst in der Nacht sind hier noch Temperaturen von 16-18 Grad.

01.07.2010

Heute Vormittag kam das große Lager vom Survival Day zurück und musste eine große Überraschung verdauen. Till Eulenspiegel scheint über nacht auf dem Zeltplatz gewesen zu sein und hat von fast jedem Kind je einen Schuh mit Kabelbinder aneinander gebunden, so dass eine große Schuhkette für die erste Überraschung sorgte. Wer es war ist bis heute ungeklärt. Leider viel der Verdacht auf die Lagerleitung vom kleinen Lager, warum auch immer? Größer war für unsere Küchencrew die Überraschung als der Kaffee salzig schmeckte. Es ging also gut los. Als dann die Aufregung sich legte und man gemeinsam gefrühstückt kamen die ersten Jubellaute durch. Es ging ins Schwimmbad. Dort wurde dann fast den ganzen Tag lang geplanscht, gechilled und getobt. Als wir dann am Nachmittag auf dem Platz waren wurden im kleinen Lager Burgen erobert. Dabei ging es darum an verschiedenen Stationen (Burgen) eine Aufgabe am Besten zu erfüllen. Die Gruppe die am Ende die Rangliste bei den meisten Burgen anführt hat gewonnen. Es gab Aufgaben wie am schnellsten 1 Scheibe Toast essen, Besen durch die Beine werfen, Löffel an einer Schnur durch die Klamotten ziehen, Drei-Bein-Lauf uvm. Im großen Lager fanden zu der Zeit Workshops statt. Es gab keltische Knoten, Lichterketten schmuck. Es wurde ein Wegweiser gebaut damit jeder weiß wie weit es bis zum Weserstadion oder nach Sydney ist und wo er lang muss. Zum Abendbrot gab es dann Gyros, Reis und Tzatziki was dem Platz einen einheitlichen Duft verlieh. Doch dann. Dann war es soweit. Der Bannermast wurde aufgestellt. Unter den Augen von 100 äußerst kritischen Beobachtern, mühten sich die Gruppenleiter ab um den Mast so gerade wie Möglich ins Loch zu mannövrieren. Dies war insbesondere deswegen so schwer, da es hier keine gerade wachsende Bäume gibt. Also wurdert euch bitte nicht über die Bananenform vom Bannermast. Achja, zum Abschluss noch: Was ist orange und läuft durch die Berge? Richtig, eine Wandarine!

02.07.2010

Einen wunderschönen Morgen wünsch ich euch. Die Kinder sind gerade alle vom Platz, da nutz ich mal schnell die Zeit um euch von gestern zu Berichten. Gestern war ja Freitag und somit schon die Hälfte des Lagers vorbei. Darum haben wir mit dem kleinen Lager Bergfest gefeiert. Der Vormittag wurde von den Kindergruppen genutzt um das Bergfest vorzubereiten. Jede Gruppe musste eine bestimmte Aufgabe erfüllen. Die Kom. Mädchen mussten sich einen Tanz ausdenken, die Kom. Jungs mussten Filmszenen oder Werbung nachspielen die von einer Jury erraten werden mussten. Die Jedis haben uns das Pipi Langstrumpflied vorgesungen, die Chilis haben Bodenturnübungen aufgeführt, während die Grizzlies die Top 80 der deutschen Charts auswendig lernen mussten und die Pizza Flizza eine MiniPlayback Version von Highway to Hell aufführten. Die Heiligen Himbeeren mussten es schaffen ein Ei nur mit Hilfe von einer Schnur, Tesa Film und Klopapier so zu präparieren, dass man es aus 2m Höhe fallen lassen konnte ohne dass es kaputt geht. Und die Bambinas mussten die Gruppenleiter an der Stimme erkennen, was allerdings schwierig wurde als die Gruppenleiter alle ihre Stimmen verstellten (Wir sind hier ja nicht im Kindergarten) Zwischen jeder Aufführung gab es 2 Runden 1,2 oder 3 letzte Chance vorbei ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn der GL sich dreht. Am Vormittag wurde im großen Lager das "Sims-Spiel" gespielt. Das ist das gleiche Spiel wie das Burgbauspiel das ich schon beschrieben hatte. Nur ging es hier darum sich Möbelstücke zu erspielen und damit die eigene Wohnung einzurichten. Am Nachmittag hatte dann auch das große Lager Zeit das Bergfest vorzubereiten, welches am Samstag Abend ausgerichtet wird. Um 17 Uhr wurden dann beide Lager gebeten sich auf den Weg in die Stadt zu begeben, es gäbe dort eine Überraschung für die Kinder. Die war auch da. Denn in der Stadt war doch tatsächlich eine Kirche und die hatte ausgerechnet um 18 Uhr auch noch einen Gottesdienst. Warum war das eine Überraschung? Wir von der Lagerleitung hatten Gruppenleitern und Kindern erzählt, dass wir am Samstag um 18 Uhr die einzige Möglichkeit haben in die Kirche zu gehen und somit schon um 17 Uhr los müssten und das Deutschlandspiel bei der WM somit leider leider nicht geschaut werden könne. Umso größer war dann aber der Jubel als wir ihnen dann vor der Kirche die frohe Botschaft verkündeten. Vielleicht auch eine nette Botschaft für die Eltern: Die Ordensschwestern aus der Gemeinde Kell meinten nach dem Gottesdienst sie hätten noch nie so brave Kinder in einem Gottesdienst erlebt. Nach dem Gottesdienst gab es dann Abendbrot und danach natürlich die üblichen Dienste. Als die Dienste dann endlich hinter sich gebracht waren begann das Abendprogramm. Im großen Lager war die nächste Runde BlindKick an der Reihe und im kleinen Lager wurde wieder Schlag den GL gespielt. Wir erinnern uns kurz zurück es stand nach Dienstag 1:1 im Duell zwischen GL's und Kids. Es ging also um viel. Zuerst waren die Pizza Flizzer an der Reihe. Kinder und Gruppenleiter bekammen je 1 PizzaTeig, 1mal Tomatenpaste, 1 P. Streukäse, 1mal Salami und 1mal Motadella sowie eine Dose. Die Aufgabe lautete "Wer hat mir nach 5 Minuten die schönste und größte Pizza gemacht". Hierbei bewiesen die Gruppenleiter eine nie geahnte Kreativität. Somit stand es also 2:1 für die Gruppenleiter. Aber es gab ja noch eine Chance für die Kinder zum Ausgleich. Die Bambinas waren nun gefordert. "Ich will in 10 Minuten hier ein Bambi sehen". Die Kinder waren nicht nur eindeutig schneller fertig als ihre beiden Gruppenleiterinnen, sondern auch um ein vielfaches Kreativer. Somit der Ausgleich und es bleibt alles offen. Es steht also im Moment 2:2. Danach ging es zur gemeinsamen Lagerfeuerrunde und dann ab ins Bett. Allerdings wurde es eine lange Nacht, denn es gab mehrere Überfälle die aber erfolgreich abgewehrt werden konnten.

03.07.2010

Ich komme nicht drum herum es nochmal zu erwähnen. Es ist einfach nur heiß, heiß, heiß. Das ist der Wahnsinn. Heute morgen ging es für beide Lager ab nach Kell am See, also runter ins Dorf. Das hatte aber auch einen Grund. Das große Lager wurde ins Zeitalter der Höhlenmenschen und Dinosaurier zurückversetzt und musste diese finden. Im kleinen Lager wurde es spannend. Unsere kleinen Detektive mussten einen Obergauner stellen. Aber um ihn zu finden mussten sie von seinen Gefolgsleuten, die sich im Dorf versteckten, Buchstaben erobern um den Hinweis zu finden wo er sich versteckt. Beide Lager spielten also das Dorfverkleidungsspiel, wobei es wohl bei der Hitze eher als "Finde den Schatten- Spiel" bezeichnet werden müsste. Am Nachmittag gab es dann nur ein Thema: Wie merk ich mir die 11 88 0? - 11 Argentinier fahren nach 88 Minuten mit 0 Toren nach Hause. Am Abend feierte dann das große Lager sein Bergfest und lud das kleine Lager zum Zuschauen ein. Es wurde Extreme Activity gespielt, aber in erschwerten Varianten. Beim Pantemime erklären musste man den Körper eines anderen Menschen benutzen, beim Erklären wurde die "Erklärer" im Kreis gedreht oder geschwungen uvm. Die Kindergruppen sorgten für die Werbeunterbrechungen im Programm. Um anzumerken, Niveau is keine Creme es gab: Pamperswerbung, Tamponwerbung, Klopapierwerbung, Klobürstenwerbung also alles was sonst auch ständig durch die Glotze flimmert. Danach gab es eine gemeinsame Lagerfeuerrunde und dann war natürlich Nachtruhe die nur durch ein paar Hilflos wirkende Überfaller gestört wurde.

04.07.2010

Der Sonntag ist im Zeltlager generell da um die Akkus neu aufzuladen. Das war auch dringend nötig, denn morgens wollte schon keiner freiwillig seine Zelte verlassen, die Hitze macht hier allen zu schaffen. Darum gibt es am Sonntag also Brunch. Unsere Küche bereitete den Kindern ab 10 Uhr ein Festmal und wer es bis 12.30 Uhr nicht geschafft hatte zum Brunch zu kommen, der hatte dann halt Pech und musste bis zum Abendbrot warten. Aber niemand wollte diesen Brunch verpassen. Verschiedene Brötchensorten, Kuchen, Rührei, Pfannkuchen, Kellogs uvm. Am Nachmittag trafen sich dann die Gruppenleiter zur Reflektion der ersten Woche die wirklich positiv ausfiel. In dieser Zeit nutzten die Kinder die Gruppenleiterfreie Zeit um einen beeindruckenden Krötenpark auf die Beinde zu stellen. Es wurde aus Schiefertafeln sogar eine Kirche, ein riesen Krötenparkplatz, eine Krötenvilla und ein künstlicher See angelegt. Sogar Security und Rundgänge waren vorhanden. Dann war der Tag auch schon vorbei. Aber auch nur fast. Holte die Küche nochmal die Kohlen aus dem Feuer, es wurde gegrillt. Danach natürlich wieder Lagerfeuer ;)

05.07.2010

Heute war wohl einer der aufregensten Tage für viele. Denn der Tagesausflug gibt nach einer Woche mal wieder die Gelegenheit die Zivilisation zu erkunden. Das war dann aber fürs kleine Lager erstmal eine Enttäuschung. Denn es kam die Anweisung sich auf eine Tageswanderung vorzubereiten und dann sieht man das große Lager sich in Richtung Bus begeben aber man selber muss laufen. Und dann läuft man auch noch durch den Wald an einem Kletterwald vorbei in dem man gerne klettern wollte. Aber zum Glück bleibt man dann kurz dahinter doch stehen und geht zurück und dann wurde geklettert und geklettert und geklettert und geklettert und gekl... ich kürz einfach mal ab. Es wurde viel geklettert. Das große Lager war in der Zwischenzeit in Petersberg auf der Sommerrodelbahn angekommen. Dort wurde dann gerodelt und gerodelt und gerodelt und ihr wisst schon was... Danach ging es für beide Lager dann auf in die Trierer Innenstadt. Dort konnte man nochmal sein Taschengeld zum Einsatz bringen und sich den Trierer Dom anschauen. Das kleine Lager nutzte den Weg vom Dom zum Bus noch einmal dazu um in der Innenstadt Stimmung zu verbreiten, die unterschiedlichsten Lagerfeuerspiele rissen einige Trierer dazu mit unsere Bewegungen nachzuahmen. In der heutigen Zeit nennt man sowas wohl einen Flashmob. Und als wir dann wieder auf dem Platz waren gab es auch noch leckere Raviolli. Mmmmmhhh. Aber weiter im Programm. Das kleine Lager spielte Schlag den GL und heute wurden die GL's so richtig geschlagen. Die Kommunionjungs besiegten ihre Gruppenleiter im Wettnageln. (Ich möchte hier auf Wunsch der GL's erwähnen dass beide mit ihren linken Händen in zwei Linkshänder Handschuhe schlüpfen mussten, diese mit Kabelbinder aneinander befestigt waren und ihre 3 Nägel stumpf waren und sie einen schwächeren Hammer hatten) Danach mussten die 12 Heiligen Himbeeren gegen ihre Gruppenleiterinnen ein Himbeeren wettsammeln machen. Auch hier waren die Gruppenleiterinnen scheinbar überfordert. Im großen Lager wurde wieder Blind Kick gespielt. Danach begannen die Dienste und auch das Lagerfeuer wurde angezündet, man begann gerade zu Singen als ein lautes Tatüü Tataa die Runde unterbrach. Die Ortsfeuerwehr aus Kell am See war mit einem Löschzug angerückt, denn es wurde ein Feuer gemeldet und nun musste halt das Feuer gelöscht werden. Zum Glück war das ganze nur ein weiterer Scherz den sich unsere Küche ausgedacht hatte und den die Feuerwehrmänner sehr toll mitspielten. Sie öffneten ihren "neuen" Wagen und ließen die Kinder Platz nehmen, in die Lautsprecher reinschreien und natürlich zeigten sie auch alle technischen Gerätschaften die sie dabei hatten. Jetzt ist die Lagerfeuerrunde gerade vorbei und man begibt sich in die Zelte in dem Gewissen dass man morgen eine Stunde länger schlafen kann. Achja, auch unser Pfarrer ist mittlerweile eingetroffen und wird morgen mit uns Gottesdienst feiern.

06.07.2010

„Alarm, Mann über Bord. Aaaaaaaaaaaaaaaahhhh Piiiiiirraaaaaaaaaaa-ttteeeeeeeeeeeeeeeeennnnn!“

So hat es sich heute morgen beim Aufstehen angehört. Das gesamte Lager wurde nämlich von Piraten geweckt und wer nicht aufstehen wollte, der wurde kurzerhand an den Bannermast gebunden und mit kaltem Wasser ganz schnell wach gemacht. Ja, Piraten die fackeln nicht lange. Heute war Mottotag. Die Kinder verbrachten den Tag nicht in ihren üblichen Gruppen sondern wurden wild durcheinander gemischt. Das ging schon beim Essen und den Tischplätzen los. Nach dem Seeräuberfrühstück ging es dann auch gleich auf Hohe See, nein halt. Die wissen ja alle gar nicht was man da so machen muss auf hoher See. Also musste jede Gruppe erstmal eine Piratenausbildung durchstehen. Dazu gehörte Deck schrubben, Lieder singen, Lügengeschichten erfinden und andere Schiffe entern. Nach einer Stärkung zur Mittagsstunde besannen sich dann die Piraten für einen Augenblick und feierten gemeinsam einen Gottesdienst mit Oberpirat Pfr. Hüsing. Danach mussten die Piraten dann ihre erste Mission bestreiten und die hatte es in sich. Es durfte nicht geredet werden. Wer beim Reden erwischt wurde, der bekam einen Buchstaben auf die Stirn, wer das Wort „PIRAT“ vollständig auf der Stirn hatte, der wurde kurzerhand von Deck geworfen und war somit RAUS. Unter den Gruppen waren Puzzle's verteilt. Jede Gruppe musste ihr Puzzle zusammenbekommen, das ging nur im Tausch. Da aber nicht geredet werden durfte, musste man sich untereinander Briefe schreiben und diese in den Briefkasten der anderen Gruppen werfen, welchen man ersteinmal finden musste. Dann konnte die Übergabe verabredet werden. Aber Vorsicht nicht dass jemand anderes noch dazwischen funkt. So ruhig war es hier seit der Ankunft der Reisebusse nicht mehr! Aber dann mussten die Mäuler auch wieder geöffnet werden um das Abendbrot zu vertilgen. Und als dann die Dämmerung einsetzte und es dunkel wurde mussten die Piraten zeigen was sie konnten. Das Schmuggelspiel stand auf dem Programm. Den Tag über wurden Münzen auf dem Platz verteilt die von den Piratengruppen gesammelt werden mussten. Nun mussten diese Münzen in einer Schatztruhe in das sichere Versteck geschmuggelt werden, dabei gab es nur ein Hinderniss. Die Gruppenleiterpiraten waren nämlich scharf auf die Münzen und jeden Piraten den sie fangen konnten. So wurde es ziemlich hektisch. Nun liegen die Piraten aber alle wieder in den Zelten und werden morgen wieder als normale Kinder aufwachen und jede Menge Schabernack im Kopf haben. Ich bin dann auch mal schlafen.

07.07.2010

Heute begann der Tag nach einer langen Nacht erst um 9 Uhr, damit jeder sich noch ein wenig ausschlafen konnte, da vorher an aufstehen sowieso nicht zu denken war. Das Frühstück wurde schnell verputzt und dann ging es im kleinen Lager direkt an die Workshops. Kleidungsstücke fielen dem Batikenwahn zum Opfer, beim Actionpainting wurde eigentlich alles Bunt bis auf das Papier und beim Pfeifenputzertierchen basteln, Korkfiguren basteln oder dem Feuerwehrworkshop kam etwas Ruhe in die Kinder. Nur für mich als Lagerleiter kam etwas Stress auf als auf einmal einige Kinder mit eingegipsten Armen oder Händen auftauchten. Ich hatte schon befürchtet dass ich garnicht mitbekommen hatte dass die Kinder im Krankenhaus waren, aber zum Glück war dies nicht der Fall, ich hatte schlicht und einfach den Gips Workshop vergessen. Im großen Lager wurde "Capture the Flag" gespielt. Zwei Teams mussten versuchen jeweils die Flagge der anderen zu erobern. Um die Angreifer abzuwehren musste man diese Ticken. Also wurden natürlich auch verschiedenste Angriffsstrategien" ausgetüftelt um an die gegnerische Flagge zu kommen. Zum Mittagessen gab es dann Nudeln mit lecker Bolognese. Dann wurde die Mittagspause genutzt um der Mittagssonne zu entkommen. Die Mittagspause war gerade beendet als ein furchtbarer, naja, Gesang das große Lager aus der Ruhe riss. Troubadix wollte unbedingt darauf hinweisen dass nun das Asterix und Obelix Spiel anstand. Das ganze war ein Detektiv Spiel indem die Gruppenleiter als Asterix, Obelix, Majestix, Miraculix oder auch als Römer in ihre Rollen schlüpften und die Kinder herausfinden mussten wie man an Zaubertrank heran kommt. Die Einzelnen Gallier und Römer hatten leider nur einen begrenzten Wortschatz und konnten nur auf bestimmte Fragen mit bestimmten Sätzen antworten. So musste man zu vielen Leuten bevor man wieder zu anderen
hin konnte. Das Spiel machte auch wegen der tollen Verkleidungen und Hollywoodhaften Schauspielerischen Leistung der Gruppenleiter richtig viel Spaß. Im kleinen Lager wurde "Das Spiel des Lebens" gespielt. Die Kinder mussten ihr Leben spielen. Zuerst aber ihre Spielfigur basteln, dann würfeln, gucken auf welcher Farbe sie auf dem Spielplan landeten und dann in ihren Gruppen die Aufgaben die hinter der Farbe standen erfüllen. Das waren Dinge wie: Aus Zeitungsartikeln Worte oder Buchstaben ausschneiden und neue Briefe verfassen, durch Seile klettern ohne diese zu berühren, Montagsmaler und andere. So war auch im kleinen Lager für ordentlich Spaß gesorgt. Nach dem Abendessen stieg dann natürlich die Ungeduld. Deutschland gegen Spanien. Mehr möchte ich dann für heute allerdings auch nicht mehr schreiben. Wie frustriert viele Kinder ins Bett gegangen sind könnt ihr euch alle denken. Dafür darf morgen eine Stunde länger geschlafen werden.

08.07.2010

Heute wurde die heiße Sonne noch einmal mit einem Schwimmbad besuch bekämpft. Es wurde wieder geplitscht, geplatscht und getobt. Den ganzen Vormittag bis in den späten Nachmittag hinein. Und dann am Nachmittag ging es los. Das Spiel auf das sich das große Lager die ganze Zeit gefreut hat. Die Gruppenleiter Vergeltung. Wie erklär ich dass den jetzt am besten? Also: Die beiden ältesten Gruppen dürfen jedes Jahr am Donnerstag vor der Abfahrt die Gruppenleiter Vergeltung organisieren. Dies ist ein Spiel das von den Kindern organisiert wird und an dem die Gruppenleiter teilnehmen müssen. Was früher häufig ein Stationsspiel war, hat sich allerdings in den letzten Jahren zu immer kreativeren und kniffligeren Spielen entwickelt von denen einige sogar übernommen wurden und sich in den letzten Jahren dann sogar ins Lagerprogramm einschlichen. Dieses Jahr gab es ein Gruppenleitervergeltungsspiel aus 2 Teilen. Ich muss hier vielleicht noch erwähnen dass dieses Spiel in der Regel nur das große Lager und deren Gruppenleiter betrifft und ich deswegen noch meine Kräfte beisammen habe und in der Lage bin zu schreiben. Also der erste Teil bestand für die Gruppenleiter darin ein Stationsspiel zu machen. Sie gingen also von Station zu Station und zwar in 3er Gruppen. Dort gab es Aufgaben wie Geschmäcker raten, Montagsmaler auf dem Körper eines Gruppenmitgliedes, Mehlpusten usw. Einfach alles was man als Kind selbst durchmachen musste traf einen hier wieder. Nach dem die Gruppen dann ihre Stationen hinter sich hatten und zum Teil auch Joker gesammelt haben gab es Abendessen um noch einmal Kraft zu tanken. Und diese wurde auch dringend benötigt. Der 2te Teil des Spieles bestand nämlich aus Scrabble. Aber nicht so langweilig wie ihr das kennt. Nein, die Kinder des kleinen Lagers und auch die anderen Gruppen des großen Lagers bekamen alle einen Buchstaben (Natürlich verschiedene Buchstaben) umgehängt. Aufgabe der GL Gruppen war es nun, sich einen Buchstaben zu fangen (Per abticken) und mit diesem in den Scrabblekreis zu kommen. Dabei war es jedoch wichtig nicht von den Jägern mit einer Mehlschleuder abgeworfen zu werden. Auch war zu bedenken dass es Buchstaben in 4 verschiedenen Farben gab und man nur Wörter schreiben konnte wenn alle Buchstaben aus der selben Farbe waren. Schätzt am besten selber mal ein wie viel Freude es einem Kind macht vor einem Gruppenleiter wegzulaufen damit er ja kein Wort zusammen bekommt. Es war also eine Knochenarbeit für die GL's sich die Buchstaben zu fangen. Ich hab mir einfach mal den Spaß gemacht und auch Buchstaben gefangen und für euch ein paar Wörter fotografiert. So, nun sind die Gruppenleiter gerade fast alle am Duschen und ich kümmern mich jetzt mal ums Lagerfeuer, denn heute ist auch schon der letzte Tag mit Programm gewesen. Morgen geht es ans aufräumen. Deswegen gibt es heute mal etwas Abwechslung, entweder normal Lagerfeuer oder die Abschiedsdisco, das werden die Kids sich gleich aussuchen können. Ich bin dann mal weg....

09.07.2010

Tja, ich beschreib mal schnell den heutigen Tag. Aufstehen, Frühstücken, Sachen packen, Zelte putzen, Zelte abbauen, Alles auf den LKW laden, Abendessen, Lagerfeuer, schlafen gehen.

So sah der Tag im groben und ganzen aus. Natürlich ist das emotional etwas ganz anderes. Beim Sachen packen findet man dann doch noch die Socke wider die man das ganze Lager über schon verzweifelt gesucht hat. Oder man stellt fest dass man doch noch Ersatzbatterien für die Taschenlampe mit hatte, Dinge gibt’s....  Auf jeden Fall wurde vieles wiedergefunden und auch wieder verpackt. Dabei kamen schon die ersten trauernden die sich wünschten es ginge noch 2 weitere Wochen weiter. Aber das legte sich auch als man dann doch realisierte dass man nach 12 langen Tagen morgen schon wieder bei Mama und Papa zu Hause ist. Und auch einige Haustiere sollen wohl schon sehnsüchtig mit dem Schwänzchen wackeln. Auch das Lagerfeuer war nochmal was ganz anderes. Ungefähr 4mal so groß wie sonst, denn irgendwo mussten wir ja den Bannermast verschwinden lassen. Nach ein gemeinsamen Liedern und einer Runde Abschiedsspaghettieis gab es die Abschiedsrede von Alex. Er bedankte sich noch einmal bei allen Gruppenleitern und der Küche sowie den ZBV's für ihre super Arbeit in den vergangenen Tagen und dann gab es noch ein 20 jähriges Zeltlagerjubiläum. Unser Einkauf in diesem Jahr, Horst Behlau, ist seit 20 Jahren nun im Zeltlager dabei. Aber am meisten bedankte Alex sich natürlich bei den Kindern, denn ohne die wären wir gar nicht im Zeltlager. Auch die ältesten Gruppen (Wilde Engel, Mafiosis) nutzten noch einmal die Gelegenheit um sich bei ihren Gruppenleitern und vom Lager zu verabschieden und dann gab es das letzte mal in diesem Jahr ein lautes: GUTE NACHT!

Nun liegen alle auf ihren Luftmatratzen, manche schlafen schon andere denken noch zurück an die vergangenen Tage, was alles passiert war, Feuerwehr die plötzlich auf dem Platz war, die gemeinsamen Fußballabende, die Gallier, die Abkühlung im Schwimmbad, der Spaß beim Survival Day, beim Räuberessen einmal auf Messer und Gabel verzichtet zu haben, die vielen Spiele, der Tagesausflug und der damit verbundene Spaß im Kletterwald oder auf der Sommerrodelbahn, die Kinderschlange durch Trier, der Krötenpark, das aufstellen vom Bannermast, die besiegten Überfaller, wie bei Schlag den GL der eigenen Gruppenleiter besiegt wurde oder man beim Blind Kick das Schienbein des anderen traf und nicht den Ball. Es gibt bestimmt tausende Geschichten die ihr hören werdet und je nachdem wer sie erzählt wird sie anders klingen. Entweder toll oder schlecht, unglaubwürdig oder einfach nur sehr stumpf aber mit einem bin ich mir sicher. Die Augen werden leuchten wenn sie vom Zeltlager erzählen und alle werden nächstes Jahr wieder dabei sein wollen. Ich wünsche euch noch eine schöne Zeit und vielleicht sieht oder liest man sich ja im nächsten Jahr wieder.






Ammerländer Sommerlager 2010

Das Katholische Ammerland Zeltlager 2010 ein voller Erfolg

Unter dem Motto „Zurück in die Zukunft – L.O.R.U.P. – In 10 Tagen durch die Zeit“ machten sich zu Beginn der Sommerferien 92 Teilnehmer und ein 20 Köpfiges Lagerteam auf den Weg nach Lorup im Emsland. Das Lagerteam reiste bereits zwei Tage vorher an, um alles für die Ankunft der Kinder vorzubereiten. Das Rahmenprogramm war abwechslungsreich, so standen ein Budenbautag, ein Geländespiel, eine Spieleshow, eine Miniplaybackshow, eine Disco, sowie Ausflüge zum Schwimmbad nach Surwold und in den nahegelegenen Tier – und Freizeitpark Thüle auf dem Programm. Bei strahlender Sonne und Temperaturen von über 30 °C durften Wasserschlachten natürlich nicht fehlen. Am Abend fand man sich meist zum Lagerfeuer zusammen, wo gemeinsam gesungen, gespielt und gelacht wurde. Auch hier durften die typischen Zeltlagerrituale nicht fehlen. Die Lagermitglieder die erstmalig im Zeltlager dabei waren wurden natürlich standesgemäß getauft. Bei einer Nachtwanderung im direkt am Zeltplatz gelegenen Wald kam in der Dunkelheit echte Grußelstimmung auf. Am Ende waren sich alle einig, das Zeltlager 2010 hat tierisch viel Spaß gemacht und alle möchten am liebsten nächstes Jahr nochmal mit, wenn es wieder heißt die Ammerländer sind wieder unterwegs ins Zeltlager.






St. Willehad Oldenburg: Kinderkohlfahrt 2010

Kinderkohlfahrt 2010

Kohlfahrt – ein Brauch Norddeutschlands, ein Ausflug durch die Natur, eine Erheiterung für jeden Teilnehmer. Anlässlich dieser Tradition dachten wir uns: Warum sollen nicht auch die jüngeren Spaß daran haben? und trafen uns im Januar mit 22 Teilnehmern beim Gemeindehaus. Von hier aus machten wir uns mit dem Bollerwagen auf den Weg. Unterwegs wurden gängige Geländespiele wie z.B. Teebeutelweitwurf und „dünne in dicke Nudel“ gespielt und Schneeballschlachten gegen andere Kohlfahrten gestartet. Unterwegs kamen Gls mit dem Bulli und brachten heißen Tee zur Stärkung. Beim Gemeindehaus wieder angekommen, gab es das endlich das Essen, auf das sich schon alle gefreut haben: Pommes frites mit Würstchen. So wie es sich eben zu einer (Kinder - ) Kohlfahrt gehört. Um 19 Uhr endete die Veranstaltung. Aber alle freuen sich schon auf das nächste Jahr.






St. Willehad: Pfingstlager 2010

Pfingstzeltlager 2010

Pfingsten – die Zeit des Zeltens, des Wimpelklauens, der Gemeinsamkeit in der freien Natur. Bei uns heißt es: Nach dem Lager, ist vor dem Lager. Und so freuen wir uns 360 Tage nach dem einen bereits auf das andere.

Den Freitag vor Pfingsten ging es um 15 Uhr nachmittags mit den Fahrrädern 39 km in Richtung Erlte/ Visbek. Die meisten kennen die Strecke eh schon bereits im Schlaf. Denn unsere Zeltplatz haben wir dieses Jahr auch wieder von dem freundlichen Bauern dort zur Verfügung gestellt bekommen. In Sage war dann Halbzeit der Strecke und nach der halbstündigen Pause ging es dann von da aus weiter. So dass alle nach ca. vier Stunden zum Glück ohne Unfälle und Stürzen dort ankamen. Alle stürzten sich direkt auf ihre Sachen, die bereits einen Tag zuvor mit Trecker und Hänger hingebracht wurden und bauten ihre Zelte auf. Nach dem Essen ging es dann an das Mastaufstellen, wozu extra die GLs aus den benachbarten Gegenlagern geholt wurden. Als der endlich stand, konnte das erste Mal der Wimpel erfolgreich verteidigt werden.

Die nächsten Tage waren wir mit wunderschönem Wetter gesegnet. Die typischen Dorf – und Waldspiele konnten so ohne Probleme durchgeführt werden. Am Sonntag spielten wir Stationslauf, bei dem die Kinder in Gruppen eingeteilt mit dem Rad ca. 20 km von Station zu Station fuhren, an denen je ein GL oder die Küchenstation lag, um dort Aufgaben zu bewältigen. Der Beste mochte gewinnen! Der anschließend eigentlich stattfindende Gottesdienst und das gemeinsame Grillen wurde auf Montagabend gelegt, das Jugendreferent Bieberstein erst dann zu Gast war.

Dienstag war großes Aufräumen angesagt. Und gut im Zeitplan gelegen, fuhren wir pünktlich gegen Mittag wieder gen Heimat. Aber nicht ohne „Danke“ und „Auf Wiedersehen, bis zum nächsten Jahr“ beim Bauern zu sagen bzw. zu singen. Gegen späten Nachmittag kamen alle wieder ohne Verletzte beim Gemeindehaus in Oldenburg kaputt und erledigt an, wo sie schon von ihren Angehörigen erwartet wurden.

Der Wimpel wurde im Übrigen in diesem Jahr mit Bravur verteidigt. Also strengt euch nächstes Jahr an. Denn wie schon zu Anfang gesagt: Die Vorfreude beginnt schon direkt nach dem Lager. Um es mal mit unseren Worten zu sagen: Wir sind „heiß“ aus Lager!






St. Willehad Oldenburg: Schlittschuhlaufen

Schlittschuhlaufen 2010

Nach den Erfolgen der letzten Jahre fuhren wir auch in diesem Jahr wieder nach Bremen zum Schlittschuhlaufen. Dafür trafen sich 25 Teilnehmer im Februar diesen Jahres am Oldenburger Bahnhof, wo es mit dem Zug in Richtung Bremen ging. Dort angekommen nahmen wir die nächste S – Bahn zur Eishalle. Als wir dann endlich alle, auch die die keine eigenen Schuhe dabei hatten, mit welchen versorgt waren, konnte es auf der Bahn losgehen. Nach den ersten Runden wurden erste Pioretten und „Stunts“ ausprobiert – mit mehr aber eigentlich weniger Erfolg. Nachdem zwischendurch das Eis – Wartungsfahrzeug das Eis wieder schön und schön glatt machte, konnten wir weiter an unserem Können arbeiten. Aber irgendwann wird auch der Beste Schlittschuhläufer müde und wir machten uns auf den Weg nach Oldenburg. Um 17 Uhr endete dieser wieder einmal grandioser Tag. Wie jedes Jahr war er ein absolut tolles Erlebnis, auf das sich alle schon auf das nächste Jahr freuen.






St. Willehad Oldenburg: Kletterwald

Kletterwald Kirchhatten

Am 7. August diesen Jahres machten sich wieder einige unerschrockene Abenteurer auf die Reise zum Kletterwald nach Kirchhatten um sich von Ast zu Ast zu schwingen. Nachdem der beorderte Bus nicht wie vereinbart zum Gemeindehaus nach Oldenburg kam und auch auf telefonischer Nachfrage kein Zeichen von ihm kam, wir uns schlicht und einfach darauf einigten, dass wir vergessen wurden, wurden kurzer Hand einige Autos zusammen getrommelt und die Reise zum Kletterwald konnte endlich beginnen. 30 Teilnehmer begannen nach dem Einsteigertraining und den Grundlagen des richtigen Sicherns die einzelnen Parcoure zu erklimmen. Langsam den Schwierigkeitsgrad steigernd, wurde Baum nach Baum erklommen und das noch so schwierigste Hindernis in Schwindel erregender Höhe bewältigt. Gegen 19 Uhr verließen die Teilnehmer matt und geschafft, aber mit befriedigter Abenteuerlust den Park und machten sich auf den Weg gen Heimat.

Auch dieses Jahr wieder ein riesen Spaß für Kinder wie auch für Gls.






St. Willehad Oldenburg: Kinderangriff auf das Bezi

Kinderangriff Bezi

Nach dem großen Erfolg des letzten Jahres, durften wir auch in diesem Jahr wieder einen Kinderangriff auf das Bezirkszeltlager 2010 in Halenhorst organisieren. Dafür wurden Anmeldungen an die ältesten Kinder unserer Gemeinde ausgeschrieben. Die meisten der 12 – 15 jährigen fuhren kurz vorher im Sommerlager unserer Gemeinde mit, so dass wir eine ganze Reihe Teilnehmer mitnehmen konnten. Innerhalb 14 Tage bekamen wir insgesamt 49 Teilnehmer zusammen und füllten damit zwei Bullis und sieben Autos. Um 21 Uhr war Treffen am Gemeindehaus St. Willehad in Oldenburg. Dort besprachen wir einige Regeln, besonders für die, die letztes Jahr nicht mit waren, und überlegten uns eine Show. Das im Sommerlager „erlernte“ Will – le – had aus der „Tatonka – Show“ im Fort Fun kam uns da gerade gelegen. Mit der Masse an Leuten recht imposant. Nachdem die Teilnehmer auf die Autos verteilt waren, ging es los in Richtung Halenhorst. Damit jeder lernt wie man angreifen geht, durfte natürlich die Kreiselaction und ein Wasser – Flunkiball in Wardenburg nicht fehlen. Ebenfalls gab es dort einen Satz Bundeswehr Tarnschminke ins Gesicht. Wenn schon, denn schon. Am Platz angekommen teilten wir uns nach der Show in drei Gruppen auf und überfielen das Lager mehr oder weniger gut. Der Wimpel blieb zwar am Mast, aber gut geschlagen haben wir uns dennoch gut. Wir hatten auf jedenfall eine Menge Spaß und mit verabschiedeten uns mit Lob der Lagerleitung vom Rest. Bis auf ein Kind hatten das auch alle mit bekommen. Der Fehler wurde aber noch am Auto bemerkt. Gegen 1:30 Uhr ging es dann in verschiedene Richtungen für die Fahrer, da die Kinder persönlich zu Hause abgesetzt wurden.

Wir hoffen sehr, dass wir den Erfolg der Aktion im nächsten Jahr wieder haben dürfen, in dem wir wieder angreifen kommen dürfen. Für uns und unsere Kids ist das einer der besten Aktionen im Jahr. In diesem Sinne: Wer nicht hüpft, der ist kein Willehader, hey, denn wir stehen eisern um den Mast!






St. Willehad Oldenburg: Sommerlager 2010

Sommerlager 2010

Wie in jedem Jahr fuhren wir auch dieses wieder ins Sommerlager. Und wie jedes Jahr wieder ins Sauerland, genauer nach Bruchhausen. Nach dem Reisesegen ging es am 03.07.2010 mit 90 Teilnehmern los. Alles stand dieses Jahr unter dem Motto der Fußballweltmeisterschaft. Die GLs trugen diesbezüglich ihre T-shirts als Trikots und auf der Raststätte konnten die ersten beiden Tore der Nationalmannschaft gegen Argentinien sogar per TV verfolgt werden. Anschließend lauschten beide Busse angestrengt dem Radio. Mit dem haushohen Sieg stand das Lager schon unter einem guten Stern. Der kurze Regenschauer bei der Ankunft an der Schützenhalle in Bruchhausen konnte die Stimmung demnach auch nichts mehr anhaben. Alle stürmten auf ihre Sachen und nach wenigen Minuten durchströmte ein lautes „atmen“ der Luftpumpen, die eine Luftmatratze nach der anderen aufpumpten, durch die Halle. Nach dem Abendbrot und der Einteilung in die Dienstgruppen wurden noch einige Kennlernspiele gespielt bis es dann zum ersten Mal in diesem Jahr hieß: waschen, umziehen, Zähne putzen, schlafen gehen. Die nächsten Tage wurden dann durch ein reichhaltiges Programm gefüllt. Mit verschiedenen Spielen wie das allseits beliebte UNLIRO, dem Stationslauf oder Märchenreise, einigen AGs an zwei verschiedenen Tagen wie z.B. Survival-, Beauty-, Sport- oder Back – AG, Schwimmen im Nachbarort Willingen und WM – Abenden brachten wir die zehn Tage hinter uns. Highlight ist auch in diesem Jahr wieder der Besuch im „Fort Fun“ gewesen, ein Freizeitpark in der Nähe. Ein weiteres Highlight waren in diesem Jahr aber auf Grund der Hitze (bis zu 40° C), das uns den einen oder anderen Tag einfach einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, weil es einfach zu warm war, die Wasserschlachten und die dazu selbstgebaute Wasserrutsche. Wozu die Steigungen im Sauerland doch alles nützlich sind. Die Abende wurden mit verschiedenen Shows geschmückt: Schlag den GL, von den ältesten Kindern im Lager organisiert, Gruppenduell, Herzblatt und Traumhochzeit sind nur ein paar davon. Zwischen den ganzen Spielen mussten natürlich auch die Dienste wie Decken & Beten, Klodienst und Halle & Hof verrichtet werden. Nicht immer die schönsten Aufgaben, aber wenn man zehn Tage zusammen auf einem Haufen mit 90 Menschen wohnt, ist das Pflicht! Am Sonntag kam unser Jugendreferendar für den gemeinsamen Gottesdienst und dem anschließenden Grillen vorbei. Mit einer Abschlussparty am Montagabend, den 12.07.2010 wurde das Lager gebührend beendet. Den Dienstag brachten wir vormittags damit rum aufzuräumen, Tasche zu packen und Klarschiff zu machen. Mittags gab es dann für jede Gruppe eine Familienpizza bis es dann mit den Bussen wieder in Richtung Heimat ging. Zur Unterhaltung sorgte noch ein GL auf dem Rastplatz, der leider nicht mitbekam, dass der Bus bereits wieder losgefahren war und per Anhalter zum nächsten Rastplatz gebracht wurde. Wieder vollständig konnten wir die Reise nach Oldenburg beenden und kamen müde, aber glücklich wieder bei der Kirche an, wo die Eltern und Bekannten schon auf uns warteten. Es gibt noch so vieles zu berichten. Aber macht euch doch ein eigenes Bild vom Lager 2010 der Jugend St. Willehad Oldenburg durch unseren Sommerlagerfilm, den Fotos und der Lagerzeitung alles auch auf www.willehad-jugend-ol.de zu betrachten. Auch wenn einiges noch nicht online sein sollte – es kommt demnächst.

Ja, ich weiß, es war ´ne geile Zeit, aber niemals geht man so ganz…. Bis zum nächsten Jahr!






St. Christophorus Del: Kinder-Fasching

Die Faschingsparty für Kinder im Alter der 2.-6. Klasse fand am 12.02.2010 von 19-23 Uhr im Pfarrheim der St.Christophorus Gemeinde Delmenhorst statt. Der Eintritt zur Kostendeckung der Materialien betrug 2 Euro.

Zunächst bestand die Aufgabe des Organisationsteams darin, die Faschingsparty vernünftig zu planen und zu strukturieren. Hierzu traf sich das Team zwei Mal jeweils ca. 90 Minuten um Programmpunkte wie Spiele, Einkauf und Dekoration im Vorfeld klären zu können.

Das Team konnte somit mithilfe anderer Gruppenleiter 3 Stunden vor Beginn der Faschingsparty die nötigen Sachen einkaufen, um danach das Pfarrheim zu dekorieren und gemäß einer vernünftigen Party aufzubauen. Hierzu zählen zum Beispiel Luftschlangen, eine PA-Anlage für die Musik oder auch etwas zur Füllung des Magens etc.

Zu Essen besorgte der Einkauf mit dem „Bully“ Materialien zum Hot Dogs machen, Knabbersachen ( Chips, Haribo usw. ) und alte Zeitungen sowie besonders kleine Knabberbrezeln für ein Spiel. Zu Trinken gab es Orangen-, und Apfelsaft, Wasser und Sprudel.

Die Party begann und man zählte um 20 Uhr um die 50 auf verschiedenster Weise verkleidete Kinder und 20 Gruppenleiter, die sich bereit erklärt hatten zu helfen und mit den Kindern Spaß zu haben. Nach den ersten Liedern spielte man schon das erste Spiel „Wattespiel“. Hierzu mussten sich die Kinder in einer Reihe positionieren, bekamen einen Klecks von Nivea auf die Nase und mussten nun versuchen von vorne nach hinten einen Luftballon in der Luft zu halten. Währenddessen wurden die Würste heiß gemacht und Zutaten für einen Hot Dog  bereit gestellt, damit die Kinder nach diesem Spiel sich nach eigenen Wünschen einen Hot Dog machen konnten . Nach dieser Stärkung kamen wieder ein paar Lieder und Partyspiele wie Limbo, Stop-Tanz und auch eine Bolognese durch das Pfarrheim. Danach folgte ein weiteres Spiel:  Die Kinder versuchten mit den Händen am Rücken und mit dem Mund Brezeln von einer Leine, die von Gruppenleitern in erreichbarer Höhe gehalten wurde, zu schnappen. Schließlich folgte das Spiel „Zeitungstanz“. Die Kinder müssen sich bei diesem Spiel in Teams á 2 Personen aufteilen. Jedes Team bekommt eine Zeitung, welche nach jedem Stoppen der Musik einmal gefaltet werden muss. Die Schwierigkeit hierbei liegt darin, sich mit dem Team auf der immer kleineren  Zeitung halten zu können. Die Kinder wurden um 23 Uhr abgeholt. Danach bauten die Gruppenleiter ab und räumten das Pfarrheim wieder auf. Nach Beobachtungen mehrerer Gruppenleiter gefiel den Kindern diese Party und weitere Partys wie vom 6.-7. November 2010 eine so genannte „Milch-Disco“  werden folgen.

 

Verfasser: Patrick Mühlmeister, Gruppenleiter St.Christophorus Delmenhorst






St. Christophorus Del: Pfingstlager

Dieses Jahr zu Pfingsten machten sich 7 mutige Messdiener unserer Gemeinde auf den Weg nach Calhorn.

Auf dem Gelände der dortigen Jugendbildungsstätte der Salesianer Don Boscos findet nämlich zu Pfingsten jedes Jahr ein großes Pfingstfestival statt. Auch dieses Jahr waren wieder 732 Teilnehmer aus den verschiedensten Gemeinden plus Helfer/innen vor Ort so dass sich 800 Menschen auf dem Gelände tummelten.

Das ganze stand unter dem Motto: Geist Gottes für uns zu Christus

Nachdem wir also mit unserer vergleichsweise, kleinen Truppe eingetroffen waren mussten wir uns ersteinmal zurecht finden. Wo können wir unsere Zelte aufbauen, wo gibt es was zu Essen, wie wird der Tagesablauf aussehen? Fragen über Fragen, die wir zum Glück mit Hilfe einiger Kontakte zu anderen Helfern und Teilnehmern, schnell klären konnten. Und so hatten wir gerade erst unsere Zelte eingerichtet als ein Teil schon beim Malwettbewerb abgetaucht war und für unsere Gemeinde, stellvertretend ein Wimpel zu bemalen. Zur gleichen Zeit fand auf dem Bolzplatz ein Elfmeterturnier statt, für das wir jedoch zu wenig Teilnehmer aus den eigenen Reihen hatten. Zu gewinnen gab es Original Trikots mit Signatur von Christoph Metzelder der die Don Bosco Jugendarbeit seit Jahren unterstützt. Und als dann der Abend kam, gab es zum Abendessen leckere HotDogs. Gut gestärkt konnten wir dann zur Bühne gehen, die als großes Schiff uns sicher zu Christus bringen sollte. Als sich alle Teilnehmer dann versammelt hatten, begann der symbolische Einmarsch der Gemeinden, wo nochmal alle Gemeinden mit Flagge und selbstgemalten Wimpeln einmarschieren durften. Dadurch bekam man auch den Überblick dass sogar Gemeinden aus Varrel, Köln, Essen Ruhr oder auch Nachbarn aus Stuhr/Moordeich am Festival teilnahmen. Damit es aber auch ein  paar Lacher und eine Show zu sehen gab, kam Extra der Maisenkaiser. Ein Stand Up Spezialist aus dem Ruhrgebiet. Er bot Zaubertricks, Musik, Flaschenspiel, und viele Witze so dass man überhaupt nicht merkte wie schnell die Zeit verging und dass sich die Sonne schon versteckt hatte. Als er dann die Bühne verließ war der Abend aber noch nicht vorbei. Im Gegenteil, die Band Skyscrapers übernahm die Bühne und sorgte mit aktuellen Chartshits für ein super Konzert mit viel Schweiß. (Ich muss gestehen, ich bin nicht der geübteste Tänzer, aber man konnte sich nicht vor der Bewegung verdrücken) Nach dem Konzert, gab es dann das Nachtgebet mit Pater Nosbisch dem Leiter der Jugendbildungsstätte und somit auch dem Gastgeber des Pfingstfestivals. Als es danach dann in die Zelte ging, war an Ruhe noch nicht zu denken, viel zu nervös war man aufgrund der neuen Situation. Aber irgendwann schläft jeder einmal.

Sonntag begann dann der neue Tag und auch dieser brachte jede Menge Sonnenschein! Und nach dem Frühstück einen großen Gottesdienst mit Besuchern aus der Umgebung, so dass wir mit ungefähr 1500 Menschen einen sehr schön gestalteten Gottesdienst feierten, der musikalisch von der Band "St. Marys" aus Münster begleitet wurde und dessen Highlight sicherlich die weißen Tauben waren die nach jeder Fürbitte in die Freiheit entlassen wurden. Nach dem Mittagessen herrschte dann ein reges Treiben, denn die Besucher schauten sich auf dem Platz um, es gab eine Tombola mit verschiedensten Preisen und eine Blaskapelle aus Bevern sorgte für Stimmung. Und dann gab es ja auch noch das Spiel ohne Grenzen. Hierbei spielten die Kinder aus unserer Gemeinde (Und auch die Gruppenleiter mischten mit!) zusammen mit den Kindern der Gemeine St. Marien Bevern. Es ging darum an verschiedenen Stationen Aufgaben zu erfüllen um ein Puzzleteil zu bekommen. Die Mannschaft die ihr Puzzleteil zuerst fertig hat würde das Siegerteam sein. Wir machten uns also auf den Weg. Unsere erste Station gab und die Aufgabe so schnell wie möglich 2 Flaschen Wasser, 5 Blätter verschiedener Bäume und 5 Tannenzapfen zu besorgen. Das hatten wir dank unserer Eifrigkeit auch schnell geschafft. Weiter ging es dann zum Stelz-Staffel-Lauf wo wir zum Glück einen Experten aus Bevern in unserem Team hatten. Danach folgten aufgaben wie: Mit 8 Personen auf 2 Yton-Steinen stehen, 9er Skilauf, Besen auf der Hand balancieren, 11 Meter schiessen, Memory, einen Löffel mit den Füßen weitergeben ohne dass er hinunter fällt. Schwieriger wurde es dann als wir eine 2 meter Lange Holzlatte bekammen an deren Ende ein Pinsel war und wir mit 8 Mann diese Latte führen mussten um das Zeichen der Don Boscos zu malen. Oder auch Blindes Angeln. Im großen Pool waren Flaschen mit Ösen, 4 aus unserem Team mussten die Arme verschrenken und ein 5ter legte sich auf diese "Trage" ihm wurden die Augen verbunden und er bekam die Angel. Die Träger mussten ihn nun so nah wie möglich an die Flaschen heben und natürlich navigieren. Auch schwierig war es mit verbundenen Augen und Teilstücken einer Rinne, Wasser ohne Verlust in ein Litermaß laufen zu lassen. Auch beim Holzbalken-Slalom-Lauf wurde es knifflig. Ein großer Pfahl an dem oben mehrere Seile befestigt waren, musste durch straffziehen der Seile im Kreis um Kegelwürfel geführt werden und in große Dosen getaucht werden. Das ganze war eine Runde Strecke die an einer Steilen Stelle im Wald war, dies machte die Aufgabe etwas schwerer. Auch der auf dem Gelände befindliche Niedrigseilgarten war eine Aufgabe, bei der wir leider einen Personenverlust hinnehmen mussten (geprelltes Schienbein). Aber wir haben alle Aufgaben super gemeistert und hatten sehr viel Spaß dabei. Und uns blieb auch nur kurze Zeit zum erholen, denn nach dem Abendbrot begann schon die MiniPlayback Show mit Künstlern aus allen Regionen, einige Kinder sangen sogar Live (Nena, Tyler Swift, Sapphir) andere überzeugten mit gekonnten Tanzeinlagen zu Haispray (Musical), Jetzt ist Sommer (WiseGuys), King Louie (Dschungelbuch), Eiskalt (Culcha Candela), Ein bisschen Spaß muss sein (Roberto Blanko), FunkyTown (The Chipmunks), Wannabe (SpiceGirls), Tik Tok (Ke$ha), Bla Bla Bla (Ke4ha), Bad Romance (Lady Gaga). Andere versuchten einfach irgendwie eine Choreographie hinzubekommen scheiterten aber an sich selbst oder an der Liedauswahl (Bangbros, Techno Hitmix usw.) Als dann eine schwarze Limousine mit Blaulich eintraf und das Rote Kreuz vor der Bühne eine Absperrung einrichtete war klar, jetzt kommt ne große Nummer. Uns so war es auch. Extra für das Festival kamen "Die Atzen" aus Berlin nach Calhorn und präsentieren Live ihren Hit "Das geht ab" und "Disco Pogo". So war dann auch niemand mehr auf seinen Sitzen zu halten. Und auch 2 Äthiopier die zu Besuch waren machten mit ihren Tanzeinlagen nochmal zusätzlich Stimmung. So konnte man danach auch endlich froh sein, endlich ins Bett gehen zu dürfen. Und das hatte sich dann leider wohl auch das gute Wetter gedacht. In der Nacht begann es dann nämlich wie aus einem Guss zu Regnen. Es wollte auch garnicht mehr aufhören. Und das so kurz vor der Abreise. Aber kaum gab es Frühstück, schien auch schon wieder die Sonne. Jedoch auch nur bis zum Gottesdienst, der dann in der Predigt durch erneuten Wolkenbruch etwas feucht wurde. Nichts desto trotz konnten wir die Zelte einpacken und zurück nach Delmenhorst fahren. Im nächsten Jahr sind wir dann hoffentlich etwas mehr als 7 Messdiener aus Sankt Christophorus.






St. Christophorus Del. Jugendaktion zum Pfarrfest

Das Pfarrfest 2010 stand unter dem Motto: Lasst euch einfügen.

Los ging es am Samstag Abend mit Lagerfeuer und Grillen, welches von der Jugend organisiert wurde. Gemeinsames Liedersingen und ein paar, kleine Mitmachspiele sorgten für eine tolle Stimmung bei einem schönen Wetter. Am Sonntag ging es dann nach dem Gottesdienst auf dem Gelände des Kindergartens so richtig los. Viele verschiedene Aktionen ließen Langeweile im Keim ersticken. Es gab eine Rodelbahn, eine Hüpfburg, eine SingStar Lounge, Bastelmöglichkeiten, es durfte nach Bällen geangelt werden, Apfelspiralen wurden geschält, aus kleinen Klinkersteinen wurden verschiedenste Dinge gebaut, eine Wasserpumpe die durch ein Fahrrad angetrieben wurde beförderte Bälle aus einer Wassersäule, dann gab es die knifflige Aufgabe durch das Erzeugen eines Strudels Wasser von einer Flasche in eine zweite Flasche zu bekommen. Auch für das leibliche Wohlergehen wurde gesorgt. Getränke wurden ausgeschenkt, es wurde gegrillt, viele verschiedene Salate waren vorhanden, ein Waffelstand war vorhanden so wie eine Kuchentheke und eine Eisdiele. Und für die Gesundheit und das wohl der Nase war ja auch noch ein kleiner Informationsstand mit Weihrauch vorhanden, bei dem der Weihrauch natürlich auch vorgeführt wurde. Und wenn das noch nicht reichte, gab es ja das Unterhaltungsprogramm bei dem uns die Kommunionkinder musikalisch zusammen mit der Flötengruppe verzauberten, 2 Gruppen des Albertushofes und Tänze vorführten und auch unsere Jugendmessband konnte uns zumindest beim Soundcheck noch etwas vorspielen, denn leider fiel ihr Auftritt genau wie die Vorführung der Männersportgruppe dem etwas launigem Wetter zum Opfer. Denn im späten Nachmittag öffneten sich am Himmel alle Pforten und es goß aus allen Eimern. Trotzdem ließen sich viele nicht unterkriegen und trotztem dem Wetter. Und bei der Menge Wasser in diesem Jahr, wird es nächstes Jahr sicherlich trocken bleiben.






St. Christophorus Del: Verabschiedung Schwester Teresa

Als Teresa vor 11 Jahren zu uns in die Gemeinde kam, musste sie schnell feststellen, dass die Jugend dieser Gemeinde erfreulicherweise sehr aktiv und bedauerlicherweise sehr spontan ist. Dies merkte sie an der Dauernutzung ihrer Klingel, da irgendwelche Gruppenleiter ständig irgendwas brauchten, egal zu welcher Uhrzeit.
Sie wird sicherlich froh sein, Worte wie GS3, Gute Stube- und Bully-Schlüssel nie wieder hören zu müssen.

Trotz dieser Dauerbelästigung durch die Gruppenleiter schaffte sie es noch nebenbei größere Aktionen auf die Beine zu stellen. Dazu zählen die Sternsingeraktion, das Zeltlager oder das Osterlammessen das zur Unterstützung eines Kinderheimes in Jerusalem dient. Und weil ihr das alles noch nicht reichte, wurde kurzerhand auch noch das Minilager aus dem Boden gestampft.
Kurz zusammengefasst kann man schon mal sagen, dass Teresa Stress ebenso zum Leben braucht wie Brot und Wasser. In der Fastenzeit hatte Teresa auch keine Schwierigkeiten noch früher aufzustehen und sich um die Gestaltung der Frühschichten zu kümmern. So lässt sich sagen, wer Teresa bisweilen noch nicht kannte, der lernte sie spätestens als Firmling am Aschermittwoch um 6:30 Uhr kennen.
Was Sr. Teresa bei einigen Jugendmessvorbereitungen erleben musste, rüttelte manche male heftig an ihrem Weltbild, so dass sie gezwungen war, den Raum zu verlassen um zu sich selbst zurück zu finden. Hatte sie sich von diesen Strapazen erholt, begann im Zeltlager die nächste Runde. Krankenhausfahrten und Heimweh-Kinder hielten sie 14 Tage lang auf Trab.
Danach brauchte sie regelmäßig zwei Wochen Urlaub. Als sie aus diesem erholt wieder zurück kehrte, wurde sie natürlich direkt von einem Aufgabenberg erschlagen, denn nach den Sommerferien findet eine regelmäßige Terminumlegung der Gruppenstunden statt, die ein Höchstmaß an organisatorischem Aufwand von ihr verlangte. Zu dem mussten neue Gruppenleiter auf kommende Aufgaben vorbereitet werden, was sich nicht immer als einfach erwies. Kaum war dies vollbracht, kamen auch schon die nächsten Firmlinge auf sie zu.
Dafür in dieser ewigen Tretmühle aus Verantwortung, Aufgaben und Ohnmacht stets die Nerven bewahrt zu haben, möchten wir dir, Teresa, unseren Dank aussprechen und dir für die Zeit in Magdeburg viel Erfolg und Ausdauer, die du ja reichlich bei uns trainieren konntest, wünschen.

 






St. Christophorus Del: GL-Wochenende

Wie jedes Jahr haben wir Gruppenleiter von St. Christophorus uns wieder auf den Weg gemacht zum „Gruppenleiter Wochenende“. Zwar ist der Ort des Wochenendes zunächst unbekannt gewesen, jedoch wurde schnell klar, dass wir uns im „Haus Don Bosco“ in Calhorn niederlassen werden. Mit dabei waren ca. 20 Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter.

Nach der Ankunft am späten Freitagnachmittag haben wir uns daran gemacht neue Workshops auszuprobieren, die wir dann in unseren Gruppenstunden oder im Zeltlager mit den Kindern umsetzen können, unter anderem haben wir kleine Schalen gefilzt, Armbänder aus Papierdreiecken gebastelt, kleine Kissen genäht und ein Highlight waren die selbst gebrannten Mandeln. Anschließend wurde gegessen und der ruhige Teil des Abends konnte beginnen.

Am nächsten Morgen starteten wir nach dem gemeinsamen Frühstück mit kleinen Spielen, die wir ebenfalls mit unseren Gruppenkindern ausprobieren können. Neben diversen Laufspielen im Freien waren auch viele Sitzkreis- und Denkspiele dabei. Alle Gruppenleiter hatten dabei viel Spaß.

Nachdem wir uns eine kleine Pause gegönnt hatten war der spirituelle Teil des Wochenendes an der Reihe. Wir beschäftigten uns ausgiebig mit dem Thema der Schöpfung und wie die Menschen und auch wir heutzutage über die Schöpfungslehre denken. Diese Phase wurde alleine durch das Mittagessen und eine kleine Spielrunde zur Auflockerung unterbrochen und erstreckte sich somit über den Vor – als auch Nachmittag.

Zum Abschluss des gemeinsamen Wochenendes grillten wir in der schönen Sonne.

Dennoch ging unser Programm weiter, indem wir nämlich alle zusammen in den Gottesdienst von Pater Otto Nosbisch gingen, dessen Thema ebenfalls von der „Schöpfung“ handelte.

Nach dem zweiten gemeinsamen Abend, an dem uns auch der Pater Gesellschaft geleistet hatte, frühstückten wir noch einmal gemeinsam und brachen dann unsere Zelte in Calhorn ab und machten uns auf den Weg Richtung Heimat.






St. Christophorus Del: Heilige Himbeeren

An diesem Freitagabend trafen sich acht kleine und drei große heilige Himbeeren um das Pfarrheim über Nacht unsicher zu machen!

Nach flinkem Einräumen der Schlafstätten machten wir uns mit hungrigen Bäuchen zunächst über die leckeren Hot Dogs her.

Dann stand Sing Star auf dem Programm. Es wurde also lauthals gesungen, oder besser gesagt gekreischt, Luftgitarre gespielt und getanzt, was das Zeug hielt. Der Spaßfaktor war kaum noch zu steigern. Doch dann mussten sich alle ein wenig ausruhen und die hitverdächtigen Stimmen verstummten allmählich.

Daraufhin wurde  der 5 Jahres Vorrat an Süßigkeiten ausgepackt und typische Mädchenfilme flimmerten über den Bildschirm. Auch dabei gab es viel zu lachen.

Tief in der Nacht wurden die Akkus der Himbeeren leerer und leerer und es war Zeit, in die Schlafsäcke zu kriechen.

Nach kurzem Kichern und leisem Gemurmel fielen die Mädels endlich in ihren wohlverdienten Schönheitsschlaf.

Am nächsten Morgen hieß es um 8:30 Uhr: Raus aus den Federn und  ab an den gedeckten Frühstückstisch!

Nach gaumenschmeichlerischen Nutella- und Marmeladenbrötchen wurden dann die Schlafsachen im Eiltempo zusammen gepackt, damit im Anschluss noch Zeit für ein paar Spiele an der frischen Morgenluft war.

Schließlich hieß es dann Adieu und die kleinen Himbeeren wurden von ihren Eltern abgeholt.

Anneke, Isi & Riccarda






St. Christophorus Del: Kennenlerntag

Am Samstag, den 21.09.2010 war es soweit:

Jungen & Mädchen, die einige Monate zuvor ihre Kommunion hatten, waren herzlich zu einem Kennenlern-Tag eingeladen, um sich untereinander näher kennen zu lernen, sofern sie sich noch nicht so gut kannten, und vor allem auch die neuen Gruppenleiter ihre neuen Gruppenkinder und umgekehrt.

Dazu hatte man sich gemeinsam um 9 Uhr im Pfarrheim der Gemeinde Sankt-Christophorus getroffen und zunächst ein paar Kennlern-Spiele gespielt. Im Anschluss gingen die Jungen auf Grund des guten Wetters nach draußen und spielten Fußball, während die Mädchen aus buntem Papier hübsche Blumen bastelten. Nach Abschluss des Bastelns spielten Mädchen & Jungen zusammen mit ihren Gruppenleitern Brennball, wobei alle viel Spaß hatten und alle nach der Partie großen Hunger hatten. Natürlich war auch dafür etwas geplant. Denn es gab zur großen Überraschung der Kinder: Pfannkuchen!

Nachdem alle mit leckeren Pfannkuchen gestärkt waren, konnte sich wieder dem Spielen gewidmet werden. Dabei wurde ein Kicker-Turnier gestartet und sich an Spielen wie „Monopoly“ oder „Mensch ärger dich nicht“ erfreut.

Nach vielen Stunden Spiel, Spaß & Freude war der Kennenlern-Tag nun vorbei, alle Kinder wurden abgeholt und freuten sich auf die nun beginnende wöchentliche Gruppenstunde. Nach dem Aufräumen und sauber machen war dann auch für die Gruppenleiter ein langer Tag vorbei.

Mitmachende Gruppenleiter: Simon Kügel (Essen), Sandra Smolka, Kendra Scharf, Kevin Niegel und Aljoscha Raabe

Bericht geschrieben von: Aljoscha Raabe






St. Christophours Del: Kindergeburtstag

Wir Gruppenleiter von St. Christophorus Delmenhorst haben uns überlegt, dass wir gerne noch einmal Kinder sein wollten. Aus dem Grund kamen wir zu der Entscheidung eine interne Feier unter dem Motto „Kindergeburtstag“ zu veranstalten, mit allem was dazu gehört. Dementsprechend haben wir uns also auch verkleidet, als ob wir kleine Kinder wären, sprich Zöpfchen, bunte Röcke und bunte Kniestrümpfe für die Mädchen und Hochwasserhosen mit Hosenträgern für die Jungs.

Natürlich gehören zu einem Kindergeburtstag auch bunte Hüte, Luftballons und natürlich viele Süßigkeiten und die obligatorische „Benjamin Blümchen“ Torte durfte auf keinen Fall fehlen!

Nachdem wir uns alle den Bauch voll geschlagen hatten, konnten die Spiele beginnen - mit dabei waren altbekannte Spiele wie „Reise nach Jerusalem“, „Schokolade auspacken“, „Topfschlagen“ und „Blinde Kuh“!

Alles in einem kann man sagen, dass der „Kindergeburtstag“ ein voller Hit war und das alle anwesenden Gruppenleiter (ca. 20) am Ende glückliche Geburtstagskinder waren, somit haben wir unser Ziel erreicht noch einmal Kind zu sein!

 






» Neues.

Die Bezi Bilder 2011 sind Online!

Einfach auf KJO@web->Fotoalbum->Bezirkszeltlager 2011

Unbedingt anschauen!


» Termine.

Online Anmeldung  25.02.2012
Fortbildung für Gruppenleiter findet am 25.Februar 2012 statt weiter
Noch Plätze frei!

Online Anmeldung  25.02.2012
Schlittschuhlaufen mit St. Josef weiter
Noch Plätze frei!

Online Anmeldung  9.03.2012
Gruppenleiter-Assistentenkurs vom 9.-11. März 2012 weiter
Noch Plätze frei!

Online Anmeldung  26.03.2012
GruppenLeitungsGrundKurs in den Osterferien vom 26.-30 März 2012 weiter
Noch Plätze frei!

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